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 :newHundehalter Tipps :new

 

 :newdass er seinen Hund bei größeren Menschenmengen, in Gaststätten und öffentlichen Verkehrsmitteln anleint 

 :newdass er selbst bemüht ist, seinen Hund so zu erziehen, daß er für niemanden zur Gefahr werden kann 

 :newdass er die Ansichten anderer Hundehalter oder Nichthundehalter über Hunde respektiert 

 :newdass er in Bezug auf Hundehaltung mit gutem Beispiel vorangeht 

 :newdass er seinen Hund zu sich ruft und ggf. anleint, wenn eine andere Person Angst zeigt 

 :newdass er seinen Hund zu sich ruft und ggf. anleint, wenn Jogger oder Radfahrer des Weges kommen 

 :newdass er seinen Hund nicht in der Nähe von Kinderspielplätzen frei herumlaufen lässt 

 :newdass er den Kot wegräumt, sollte der Hund auf dem Gehweg, einem Kinderspielplatz, einer Liegewiese etc. sein Geschäft verrichtet haben

 

 

Worauf Sie bei Fertigfutter achten sollten
 

Das Füttern von Fertigfutter wird in der heutigen Zeit immer moderner. Es ist praktisch, weil man sich über die Zusammensetzung des Futters keine Gedanken machen muß und sicher sein kann, den Hund richtig zu ernähren. Das ist allerdings manchmal ein Trugschluß.
Denken Sie daran, daß ein Futter nicht besser ist, nur weil es viel Werbung macht. Das Geld, das für Werbung ausgegeben wird, fehlt bei der Forschung nach artgerechterem Futter.
 
Natürlich ist es arbeitsaufwendiger, jeden Tag das Futter selbst zusammenzustellen. Damit das Fertigfutter aber wirklich gut ist für Ihren Hund, sollten Sie einige Dinge beachten.

Zusammensetzung:
 
Auf den Futterpackungen wird angegeben, woraus sich das Futter zusammensetzt. Dabei sollten Sie sich nicht von Prozentangaben der Inhaltsstoffe ablenken lassen. Wieviel Prozent Protein im Futter enthalten sind, sagt wenig über seine Qualität aus. Es gibt Proteine, die der Hund nicht verwenden kann und ungenutzt wieder ausscheidet. Trotzdem sind sie in den Prozentangaben enthalten.

Achten Sie auf die Zusammensetzung. Die am meisten verwendeten Dinge stehen am Anfang, die am wenigsten enthaltenen am Ende der Liste. Bei einer Vollnahrung sollten immer Fleisch oder Fleischmehl die Liste anführen. (z.B. Rindfleischmehl) Das ist höherwertiges Fleisch. Rindermehl ist nicht so hochwertig, geht aber auch noch.
Tierische Nebenerzeugnisse oder Nebenprodukte sind nicht wie manchmal fälschlicherweise angenommen Milch und Eier sondern Schlachtabfälle wie Haare, Federn, Klauen, Hufe,... ! Die schaden dem Hund zwar nicht, bringen ihm aber auch nichts. Deshalb sollten sie an letzter Stelle stehen.

Sie sollten sich auch bei selbstgemachtem Futter immer dessen bewußt sein, daß ein Hund auch in der Natur nicht nur von Fleisch leben würde. Er braucht pflanzliches genauso. In der Natur würde er es mit dem Mageninhalt des Opfers aufnehmen. Am besten setzt man selbstgemachtem Futter ein Präparat zu, das Vitamine und Mineralien aufeinander abgestimmt enthält. Vitamine und Mineralien selbst richtig mischen ist nicht leicht und mit viel Wissen um die Hundeernährung verbunden.
Man sollte nicht in die Zusammensetzung von Fertigfutter eingreifen. Das stört die Ausgewogenheit des Futters.

 
 
Fütterung
 
Fastentage sind längst überholt. Auch die Ansicht, daß der Hund nur einmal am Tag gefüttert werden darf, entspricht nicht ganz der Wahrheit. Natürlich bleibt es jedem selbst überlassen, wie er seinen Hund ernährt, aber auch in der Natur ernährt sich ein Raubtier oft von ein paar Kleintieren oder Aas über den Tag verteilt. Schließlich ist da niemand, der dem Tier immer um dieselbe Zeit sein Futter gibt.
Deshalb empfehle ich lieber zweimal am Tag eine kleinere Portion zu füttern. Dadurch wird auch die Gefahr der oft tödlich endenden Magenumdrehung erheblich verringert. Je größer der Hund, desto größer die Gefahr der Magenumdrehung.

Ein Hund sollte stets frisches Wasser zur Verfügung haben. Das gilt besonders bei der Verfütterung von Trockenfutter.
 
Lassen Sie sich lieber in einem guten Geschäft für Tierbedarf beraten, das nicht mit lebenden Tieren Kunden lockt oder mit günstigen Preisen, sondern mit Fachwissen und guter Beratung. Wo Sie das Futter danach kaufen, bleibt Ihnen überlassen. 


 
Futter mischen
 
Wenn Sie Futter mischen wollen, dann nur Vollnahrung mit Vollnahrung oder Fleisch mit Mixer (Flocken, Puffreis, etc). Wenn Sie eine Vollnahrung mit Flocken mischen, stören Sie das Gleichgewicht. Das kann zu Mangelerscheinungen führen. Ebenso wenn Sie Vollnahrung mit Fleisch mischen.
Wenn Sie Vollnahrung mit Vollnahrung mischen, ist es egal, ob Sie zwei Trockenfutter, zwei Dosenfutter oder Dosen und Trockenfutter miteinander mischen. Solange beide Vollnahrungen in sich stimmen, stimmt auch die Mischung. Jedes Zufügen von Flocken, Puffreis oder Vitamin- oder Mineralpräperaten stört das Gleichgewicht. Diese Dinge darf man nur dafür vorgesehenem Fleisch oder Dosenfleisch, niemals aber einer Vollnahrung beimischen.

 

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Und nun etwas Todernstes

ENTSCHULDIGUNG!

Auch Hundebesitzer können aus Fehlern lernen!
Liebe Mitmenschen, die ihr keine Hunde habt UND (ich betone UND) diese auch nicht leiden könnt!
Ihr habt ja so Recht!

Was sind wir Hundebesitzer nur für ein schreckliches Volk?
Und zwar alle. Egal, ob Dackelbesitzer, Kampfhund,- Mischlings, Doggen- oder Mopsbesitzer.
Wir sind alle schlechte Menschen und schlechte Menschen haben keine guten Hunde.
Und ja: unsere Hunde haben Zähne, also sind sie böse!

Es tut mir so leid! Ich möchte mich entschuldigen und euch mitteilen, dass ich aus meinen Fehlern gelernt habe:

1. Ich werde mich nie wieder auf einem öffentlichen Waldweg aufhalten, wenn ihr, liebe Fahrradfahrer, diesen benutzen möchten. Dabei finde ich es völlig in Ordnung, wenn ihr nicht klingeln, nicht bremsen, geschweige denn eine kleine Kurve um mich und meinen Hund herum fahren wollt. Der Wald gehört Euch!

2. Ich werde nie wieder einem schlecht gelaunten Rentner widersprechen, der mich mit übelsten Schimpfworten belegt, weil ich einen Hund habe (der an der Leine neben mir läuft und den Rentner nicht mal angeatmet hat!). Rentner dürfen das. Rentner müssen auch nicht grüßen, schon gar keine Hundebesitzer.

3. Ich finde es völlig in Ordnung, wenn im Sommer Heerscharen von Menschen in die Naherholungswälder einfallen und dort ungehemmt ihre Notdurft verrichten. Menschen dürfen das. Ich erkläre meinem Hund, dass es unfein ist, menschliche Hinterlassenschaften in der Nähe des Wegesrandes aufzuspüren. Menschen finden das ekelig! Nur Hundebesitzer müssen Kot-Tüten bei sich tragen.

4. Liebe Mütter! Natürlich dürft ihr Euren Kindern im Wald die Windeln wechseln. Das ist ja auch völlig legal. Bei all den mütterlichen Pflichten ist es wirklich auch zuviel verlangt, die Windeln in die nächste Mülltonne zu werfen. Werft sie ruhig in die Büsche. Dann frisst mein Hund eben heute mal frisches Baby-Häufchen. Das bringt Abwechslung auf den Speiseplan!

5. Liebe Mitmenschen, die ihr so romantisch in freier Natur grillt. Ist er nicht herrlich, unser Rhein? Man kann sich an seinen Ufern so wunderbar erholen. Natürlich ist man danach viel zu müde, um seinen Müll wieder mitzunehmen. Das ist ja völlig verständlich! Nicht wahr, liebes Ordnungsamt? Da kneift man gerne mal ein Auge zu. Mein Hund, der dankenswerter Weise ja am Rhein ohne Leine laufen darf (Danke, Danke! Danke!) kann sich nie entscheiden, ob er zuerst in eine zertrümmerte Bierflasche treten oder an Euren Grillresten ersticken soll!

6. Liebe Jogger, natürlich habt ihr Recht. Im Wald muss man nie mit unvorhersehbaren Dingen rechnen. Im Wald dürfen weder Kinder, langsame ältere Menschen, noch Hunde Euren Weg kreuzen und euch nötigen, euer Tempo zu drosseln oder einen kleinen Ausfallschritt zu machen. Der Wald gehört Euch! Wir Hundebesitzer können unseren Hund ja auch einfach auf einem Laufband im Wohnzimmer Bewegung verschaffen!

7. Ich erwarte nie wieder, dass man höflich Danke sagt, wenn ich meinen Hund am Wegesrand ins Platz lege, damit eine Riesengruppe laut klappernder Nordic Walker ungestört ihres Weges ziehen kann. Nordic Walker müssen nicht Danke sagen. Niemand muss Danke zu mir sagen. Ich bin ein Hundebesitzer!

Liebe Mitmenschen, ich habe meinen Hund ausgebildet und ihm Gehorsam beigebracht, damit er im Wald nicht atmet, wenn sich uns ein Nicht-Hunde-Mögenden-Mensch nähert.
Ich habe meinem Hund beigebracht, liegen zu bleiben, wenn eine ängstliche Person sich uns nähert, damit wir anschließend beschimpft werden.
Ich nehme gerne Rücksicht auf meine Mitmenschen, ohne ähnliches zurück zu erwarten!
Und noch eins: Liebe wohlwollende Rentner und Hunde-Mögende Mitmenschen! Ich weiß, dass es Euch gibt. Vereinzelt habe ich Euch auch schon getroffen. Gerne würde ich mich öfter mit euch unterhalten und mein Hund mag es, wenn ihr ihn streichelt. Leider sind wir immer auf der Flucht! Nehmt es uns nicht übel, wenn wir uns andauernd hinter irgendwelchen Büschen verstecken. Verratet uns nicht! Wir sind illegale Waldbesucher!

Danke!

 

 

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